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Politischer Offenbarungseid

Wie seit 2012 regelmäßig kurz vor den Wahlen holen Rot-Grün und die Verwaltungspitze das Thema Hallenfreibad im Südpark auf die Agenda und sie überbieten sich in Ankündigungen, wie schön denn alles wird. Man möchte nämlich nicht auf die Stimmen der Menschen in Wattenscheid verzichten, die dem ehemals tollen Schwimmbad in Wattenscheid positiv gegenüberstehen und man möchte natürlich auch davon ablenken, dass der aktuelle Zustand in ihrer Verantwortung liegt. Die jahrzehntelange Unterfinanzierung konnte ja nicht ohne Folgen bleiben.

Trotzdem, dieser Schachzug hat in der Vergangenheit offensichtlich immer wieder für Rot-Grün funktioniert.
Aber jetzt scheinen sie sich vergaloppiert zu haben.


Die von der Spitze der Stadt nunmehr offensichtlich gedeckte Argumentationslinie, ein rechtssicheres Bauen sei erst nach einer endgültigen Gerichtsentscheidung über die anstehenden Klagen möglich, hat ja nicht nur Konsequenzen für das Bad im Südpark. Es gilt für alle „maroden“ Bäder, denn Ziel von Attraktivierungen sind immer mehr Besucher und damit auch mehr Verkehr und die logische Folge werden dann natürlich auch Klagen und jahrelange Gerichtsverfahren sein. Doch diese Richtschnur in der Bochumer Politik entspricht dem, was man erwarten kann.

Neue Bebauungen werden hinausgezögert oder verhindert, eine Verbesserung der mobilen Infrastruktur in der Stadt wird sich auf das Fahrrad konzentrieren und wir brauchen nur noch abzuwarten, bis wir erleben, was wir nicht mehr dürfen und sollen, und was aus Rot Grüner Sicht gar nicht geht. Zieht Euch warm an, wird dann für uns alle der Wahlspruch sein und klimafreundlich wäre es auch.
Ernsthaft, wer heute den Versprechungen von Rot Grün zum Schwimmbad in Höntrop immer noch glaubt, der sollte sich den Schluss des Kommentars aus der Wattenscheider Zeitung (WAZ) vom 15.07.2009, zum Artikel: „Damit das Bad nicht baden geht“ einfach auf der Zunge zergehen lassen:
„Denn Gerüchte, dass man das Bad absichtlich verrotten lasse, um es später mit der Begründung niedriger Besucherzahlen schließen zu können, kann sie (Anm. die Stadt Bochum) sich nicht leisten. Schon gar nicht im Wahlkampf.“
Offensichtlich doch, glauben sie!!!


An dieser Stelle will ich es auch deutlich sagen, eine solche Politik in ganz Deutschland wäre aus meiner Sicht das Schlechteste, was unserem Land passieren kann. Ich werde CDU wählen und ich weiß warum!

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